Sonntag, 18. September 2011

Wir haben ein Haus!



Am Freitag war es endlich soweit. Wir haben unser Haus gestellt bekommen. Ich war um halb sechs der Erste auf der Baustelle. Der erste LKW ist bereits am Vorabend eingetroffen. Unser Schornstein wurde auch noch am Donnerstag Abend geliefert. Unmittelbar nach mir traf der Stelltrupp auf der Baustelle ein und 10 Minuten später der Kran. Dieser hatte einige Probleme sich zu postieren, weil die Dachziegel etwas unglücklich abgestellt worden waren. Nach einer halben Stunde hatte er aber endlich einen guten Stellplatz gefunden und schon konnte es losgehen. Zwischendurch traf auch Gerlinde ein und brachte mir Frühstück.
Aber lassen wir einfach die Bilder erzählen:

6.00 Uhr - der Stelltrupp bereitet alles vor, der Kran ist auch schon da

6.30 Uhr - die erste Wand hängt am Haken

... und wird auf der Ostseite des Kellers abgesetzt


6.45 Uhr - und schon kommt die 2. Außenwand


sie kommt auf die Westseite des Kellers

Der Kran ist nicht zu übersehen

Kurz vor 8 Uhr wird die Wärmepumpe angeliefert und gleich im Keller versenkt

8.10 Uhr sind alle 3 LKWs an der Baustelle vorgefahren


Hier erhebt sich das 1. Deckenelement gen Himmel

Mittlerweile waren auch die Gerüstbauer fleißig

Tetris für Fortgeschrittene (v.l.n.r.: Solarelement, das Dach noch blau eingepackt, der Schornstein, die Innenwände und dazwischen die Dachziegel




10.50 Uhr - Die Treppe wird eingeflogen

12.00 Uhr - die 2. Giebelwand vom Obergeschoss schwebt heran


13.30 Uhr - eine Seitenwand vom Wintergarten kommt angeflogen
 
die Dachziegel werden in den oberen Zimmern verteilt
 

16:40 Uhr - die Firstpfette wird gesetzt
 
17:00 Uhr - das erste Dachelement kommt angeflogen




Donnerstag, 15. September 2011

Noch 1 Tag

Gestern wurden die Dachziegel geliefert. Der LKW hatte seinen eigenen Gabelstapler dabei. Dieser konnte natürlich nicht, wie vom Bauleiter vorgesehen, die Paletten auf das Garagenplanum setzen. Deswegen stehen sie jetzt recht dicht neben dem Haus - eigentlich genau dort, wo der Schornstein abgelegt werden sollte. Hoffentlich passt dann später noch das Gerüst dazwischen. Notfalls muss morgen der Kran erst die Ziegel umlagern. Der Schornstein müsste dann eigentlich heute geliefert werden. Mal sehen, wo sie den noch hinlegen. Vielleicht wird der ja auf den für die Ziegel vorgesehene Stelle gelegt.
Heute wird mein Vater die restlichen Fugen im Keller mit Betonspachtel verschließen um dann am Samstag bzw. Montag die Kellerräume mal durchweißen zu können.
Außerdem muss heute der Hauptverteiler, welcher momentan noch bei mir auf Arbeit steht, in den Keller zelebriert werden. Das gute Stück ist 1,30m x 2,00m x 0,30m groß und wiegt gut 100kg. Abends wollen wir dann noch ein paar Biertische und -Bänke vom Schwiegervater fürs morgige Richtfest abholen.
Die Frauen kümmern sich heute schon mal um die Verpflegung für morgen und bereiten so gut es geht schon mal einiges vor.
Erfreulicherweise scheint es das Wetter mit uns gut zu meinen. Laut Vorhersage soll es heute und morgen trocken bleiben mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 10-20%. Der für Samstag Mittag prognostizierte Regen ist auf den Sonntag morgen verschoben worden. 

Mittwoch, 14. September 2011

Noch 1,5 Tage

... der Countdown läuft! Mittlerweile ist es auch etwas trockener auf unserem Grundstück und im Keller geworden. Der Wetterbericht für den Rest der Woche sieht auch ganz gut aus. Wenn wir Glück haben, sollte laut Vorhersage der nächste Regen erst am Samstag Mittag kommen.
Heute oder morgen müsste dann auch unser Schornstein und die Dachziegel schon mal geliefert werden.

Sonntag, 11. September 2011

Besuch in Frankenberg

Am 5.September wurde von unserem Kundenbetreuer Herrn T. endlich das Geheimnis um den genauen Fertigungstermin unseres Häuschens gelüftet. Ein paar Tage später, am 9.September machte ich mich mit meinem Vater auf die Reise nach Frankenberg. Gegen Mittag kamen wir nach etwa 5 1/2 Stunden Fahrt bei "Finger-Haus" an und wurden von einem sehr netten Mitarbeiter in Empfang genommen. Während einer etwa 1 stündigen Führung erklärte uns Herr K. alles über die Entstehung der Wände, von der Herkunft und Verarbeitung des Holzes, zur Verpackung und Lagerung bis zum Transport der fertigen Elemente. Unsere Fragen wurden sehr geduldig beantwortet und zum Schluß wurden wir noch zu einer Tasse Kaffee eingeladen, bevor wir uns dann auf den langen Heimweg machten. Das sonnige Wetter verleitete uns zu einem Abstecher zum Ederstausee und zur Burg Waldeck. Gegen 22.30 Uhr waren wir dann müde und glücklich wieder zu Hause.

Unsere Giebel

bereits verpacktes Dachfenster

Innenwand vom Gästezimmer

warten auf den Abtransport

WC- Wände

Wohnzimmerwand

Kniestock mit Pfette

Stützpfeiler

Freitag, 9. September 2011

Garage

Gestern Abend rief die Spedition an, die unsere Fertiggarage anliefern wird und teilte uns den Termin mit, dass wir rechtzeitig die geforderte Straßensperrung beim Straßenverkehrsamt beantragen können.
Wir freuen uns, dass es mit der Garagenlieferung so zeitnah nach der Hausstellung klappt. Das Haus kommt am 16.09. und die Garage am 21.09. Das ist doch mal was erfreuliches.
Die Erdwärmeleute sind gestern nicht ganz fertig geworden mit der Verlegung der Leitungen von den Bohrungen zum Verteiler und in den Keller. Die Leitungen lagen zwar alle, verfüllt war aber noch nicht alles.
Nach der Arbeit werde ich erst mal wieder versuchen den Keller vom eingedrungenen Wasser zu befreien. An den beiden vergangenen Tagen hat es ja fast durchgängig geregnet.

Mittwoch, 7. September 2011

Erdwärme

Heute vormittag wurden von der Fa. Knecht alle Stützen aus dem Keller entfernt, so dass es jetzt ein ganz anderes Raumgefühl ist. Trotzdem mussten wir auch heute wieder ein paar Eimer eingedrungenes Regenwasser aus dem Keller schaffen. Hoffentlich stabilisiert sich das Wetter bald, so dass es zur Hausstellung nicht gerade auch noch regnet. Der Lehmboden ums Haus herum tut sein übriges dazu. :(
Heute ist eine andere Mannschaft der Tiefbohrfirma angerückt und wird morgen die insgesamt 8 Rohre, die momentan aus den beiden Bohrungen herausragen in eine Verteilerbox auf 2 Leitungen, die dann in den Keller eingeführt werden, zusammenschalten. Da diese Box aber teilweise aus der Erde schaut, mussten wir heute einen passenden Platz für sie finden. Dort wird sie dann morgen eingebuddelt werden. Schließlich möchte man ja das Teil nicht gerade in der Einfahrt haben.


Dienstag, 6. September 2011

Kellerabnahme, Kellertrockenlegung, EnEV-Nachweis

Heute hat der Bauleiter von Knecht, unserer Kellerbaufirma, den Keller zusammen mit uns abgenommen. Es gab unsererseits nichts zu beanstanden.
Natürlich waren wir auch heute wieder zur Kellertrockenlegung zu Gange. Gestern, als die Brunnenbauer noch unseren Brunnen gebohrt haben, regnete es fast den gesamten Tag und so lief natürlich auch wieder einiges in den Keller.
Die von der Telekom beauftragten Tiefbauer waren heute außerdem auch noch auf dem Grundstück und legten uns den Telekom-Hausanschluss.
FingerHaus schickte uns außerdem den EnEV-Nachweis. Laut Energieausweis hat unser Haus einen Primärenergiebedarf von 37,3 kWh/(m²a) und erfüllt somit die Anforderungen für ein Effizienzhaus55.

Fertigungstermin

Da Gerlinde damals beim Bauherren-Infotag nicht dabei sein konnte, interessiert es sie schon sehr, wie so die einzelnen Wände unseres Häuschens im Werk in Frankenberg entstehen. Deswegen haben wir unseren Kundenbetreuer gefragt ob er uns den Fertigungstermin mitteilen kann, da wir wussten, dass es möglich ist zur Hausfertigung eine Führung durch das Werk zu bekommen. Nun steht der Termin fest. Die Wände werden am kommenden Freitag Nachmittag zusammengebaut und am Montag kommen die Fenster und Rolläden hinein und alles wird mit einem Grundputz von außen versehen. Nun muss sich Gerlinde entscheiden, welche Arbeiten sie mit unseren "Originalteilen" sehen möchte. Wahrscheinlich wird es der Freitag werden. Da kann sie vormittags anreisen (460 km; ca. 5h Fahrzeit), am Nachmittag dort die Führung machen, sich dort in der Nähe ein Quartier suchen und am Samstag entspannt wieder zurückfahren.
Gerade eben hat mich der Bauleiter der Kellerbaufirma angerufen. Er möchte heute Nachmittag die Kellerabnahme machen.
Unser Antrag für die halbseitige Straßensperrung zum Stelltermin ist beim Straßenverkehrsamt eingegangen, von der Gemeinde Wildau bewilligt worden und geht heute an uns raus, so dass wir pünktlich nächste Woche am Montag Abend die Schilder aufstellen können.

Erdbohrungen

Gestern wurde die letzte Erdbohrung fertiggestellt. Weil wir an den Tiefbohrungen langsam Gefallen gefunden haben,  ließen wir uns gleich noch einen Brunnen bohren. Nach den Erfahrungen bei den beiden Erdwärmebohrungen musste der Brunnen 28m tief werden, da bei 25m eine etwa 8m starke wasserführende Schicht liegt. Das Bohren klappte trotz größerem Bohrdurchmesser besser als bei den Erdwärmebohrungen, da man auf keine größeren Steine stieß. Nach dem Einbringen der Brunnenrohre und dem Verfüllen mit Filterkies wurde der Brunnen sandfrei gepumpt. Vorher hat man noch den Wasserstand im Brunnen ermittelt. Überraschenderweise lag der schon bei 15m. Nach zweistündigem Abpumpen (ca. 12m³) stellte man fest, dass sich der Wasserstand im Brunnen um nur 60cm abgesenkt hat. Dies sei ein sehr guter Wert. Der weitere Ausbau des Brunnens (Brunnenschacht eingraben, Druckspeicher, Druckschalter und Pumpe installieren) wird unter Umständen erst nach der Hausstellung erfolgen können.
In den nächsten Tagen müssen dann noch die jeweils 4 Leitungen aus jeder Tiefenbohrung so miteinander verbunden werden, dass 2 Leitungen übrig bleiben, die dann in den Keller geführt werden.

Donnerstag, 1. September 2011

Stelltermin

... und endlich wieder einmal eine Überraschung! Dieses Mal aber etwas Positives. Gerade hat FingerHaus uns den Stelltermin für unser Haus mitgeteilt. Es wird der 16./17. September - also morgen in 2 Wochen sein.

Mittwoch, 31. August 2011

Erdwärme

Hier erst einmal die versprochenen Fotos:

Das Bohrgestänge muss komplett im Bohrloch verschwinden - 96m

Beim Ausbaggern des Absetzbeckens wurde unser Abwasserrohr beschädigt

Der Bohrkopf

Das Absetzbecken




Hier werden die Sondenrohre eingebracht

Beim verfüllen des Bohrlochs mit Dämmer-Zement

Doch was wäre ein Bautag ohne seine Überraschung? Nichts! Deswegen klingelte heute mein Handy als ich nachmittags auf dem Weg zur Baustelle war. Eine Mitarbeiterin von FingerHaus meldete sich und überbrachte mir eine weniger schöne Nachricht: Die Bodenverhältnisse seien schlechter als angenommen. Man habe momentan mit einer über 70m dicken Ton- und Lehmschicht zu kämpfen. Alles andere als optimal. Deswegen habe man sich entschlossen eine 2. Bohrung einzubringen. Da dies mit Zusatzkosten verbunden ist, wollte nun FingerHaus unsere Zustimmung einholen. Momentan bewegen wir uns bei 3750 Euro zusätzlich. An der Baustelle abgekommen reichte mir einer der Leute vom Bohrtrupp sein Handy zu. Am anderen Ende war ein Mitarbeiter der Bohrfirma. Auch er informierte mich über den Stand der Dinge. Man hat sich abgesprochen und ist der Meinung, dass mit 2 Bohrungen zu je 85m Tiefe die erforderliche Wärmeentnahme aus dem Boden möglich sei und Viessmann dann auch die angegebene Leistung der Wärmepumpe garantieren könne.
Nun warten wir mal ab was der morgige Tag für Überraschungen bringt!

Überraschungen

Gestern mittag meldete sich unser FingerHaus Bauleiter das erste Mal bei uns und fragte, ob wir kurzfristig den Baustellenabnahmetermin für nachmittags vereinbaren könnten. Da dem nichts im Wege stand, ließ ich auf Arbeit alles stehen und liegen und fuhr sofort nach Wildau aufs Grundstück, wo wir uns um 13.30 Uhr treffen wollten. Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, da ein merkwürdiges Gefährt auf unser Grundstück rangierte. Es war die Firma, die unsere Erdwärme- und Brunnenbohrung einbringen soll. Also gleich zwei Überraschungen an einem Tag. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Herr Lorenz, unser Bauleiter, kontrollierte die Maßhaltigkeit der Kellerdecke, die Lage der Deckendurchbrüche, das Vorhandensein der Hausanschlüsse, den Kranstellplatz, die Zufahrtsmöglichkeiten auf das Grundstück uvm. Glücklicherweise entsprach alles den Vorgaben. Mittlerweile hatten das Bohrunternehmen alle Gerätschaften aufs Grundstück gebracht. Heute werden sie die Tiefenbohrung vornehmen. Interessant wird für uns, in welcher Tiefe bei uns nun genau das Grundwasser liegt. Dies wird ausschlaggebend für die Bohrtiefe des Brunnens sein. Wir sind auch ganz froh, dass diese Firma den Bohrschlamm nicht in einen wasserdichten Container fördert und wir diesen dann entsorgen lassen müssen. Sie haben neben der Bohrung eine kleine Grube ausgehoben, in die dann zur Klärung und Versickerung der Schlamm gepumpt wird. So bleibt alles auf dem Grundstück. Ach ja - die dritte Überraschung: Beim Ausheben dieser Absetzgrube haben sie mit ihrem Bagger genau eine unserer Abwasserleitungen getroffen. Hoffen wir nur, dass sie heute beim Bohren nicht auf die Leitung der anderen Hausseite treffen. Wir wissen leider nicht genau, in welchem Abstand zur Wand der Tiefbauer die Leitung verlegt hat, da sie früh, bevor ich zur Arbeit ging noch nicht installiert war und abends schon alles verfüllt war als ich nach der Arbeit wieder vorbei schauen konnte. Also könnte es durchaus heute noch eine Überraschung geben. Mittlerweile wird es auch ganz schön dich mit den Leitungen vor dem Haus. Eigentlich wollte heute dann auch noch die Firma anrücken, die uns den Telekom-Anschluss ins Haus legt. Die konnte ich gestern aber gerade noch umbuchen. Aber die müssen dann richtig vorsichtig sein um nicht auf eine der anderen Leitungen zu stoßen.
Fotos folgen heute Abend!

Dienstag, 30. August 2011

Garagenfundament fertig, Schornsteinfeger

Gestern früh kam pünktlich um 7.00 Uhr der von der Fa. Zapf Garagen beauftragte Tiefbauer, der die Garagenfundamente bei uns erstellen sollte. Er musste leider feststellen, dass unser "Haupttiefbauer", der das Planunm für die Garagen ausgebaggert hat, dieses etwas zu kurz gemacht hat. Deshalb musste gestern noch etwas nachgeschachtet werden. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass uns dadurch Mehrkosten entstehen. Die Fundamente sind als Punktfundamente erstellt worden.
Gestern bekamen wir von FingerHaus unsere Ausbaumaterialliste, also all die Sachen, die wir für das Ausbaupaket1 selber besorgen müssen (Spachtelmasse, Fugenabdeckbinden, Kantenschutzprofile, Schornsteinverkleidung usw.).
Mal wieder gar nicht zum Lachen ist die Sache mit unserem Bezirksschornsteinfegermeister. Als wir den Bauantrag eingereicht haben, bekamen wir von der Gemeinde ein Merkblatt für Bauherren mit den Anschriften der Versorgungsträger und der zuständigen Behörden. Dort war auch ein Schornsteinfeger angegeben. Diese Adresse haben wir Fingerhaus damals weitergeleitet. Schon bei unserer Bemusterung mussten wir erfahren, dass unser Schorni noch keine Stellungnahme zu unseren Plänen abgegeben hatte. Doch dies sei nichts besonderes. Das sei man bei Fingerhaus schon gewohnt - sagte man uns damals. Als ich nun gestern unseren Kundenbetreuer bei Fingerhaus fragte, ob entweder unser Kaminverkäufer von Hark (das hatte er uns vor 5  Wochen versprochen) oder der Schorni sich gemeldet hätten wegen der Wand hinter dem Kamin, musste ich erfahren, dass bisher immer noch niemand es nötig hatte sich diesbezüglich zu äußern. Also habe ich gestern tagsüber per Internet über die Schornsteinfegerinnung des Landes Brandenburg herausgefunden, wer für uns zuständig wäre und habe versucht dort anzurufen. Ich konnte leider weder tagsüber noch am Abend unter der angegebenen Nummer jemanden erreichen. Dann kam ich erst einmal auf die Idee nach dem besagten Merkblatt zu sehen und musste feststellen, dass dort ein ganz anderer Name angegeben war. Also hat Gerlinde abends noch versucht dort anzurufen. Es meldete sich auch jemand. Er war aber schon sehr verwundert, dass wir ihn anriefen, da er schon seit 5 Jahren Rentner ist. Also sind die Unterlagen von Fingerhaus im Nichts verschwunden. Wenn Gerlinde den anderen, per Internet herausgefundenen Schorni heute nicht erreichen sollte, werden wir noch einmal bei der Gemeinde nachfragen müssen wie wir den richtigen Mann zu sprechen bekommen. Schließlich sind es nur noch wenige Tage bis zur Hausstellung und wir wissen immer noch nicht wie das dann alles werden soll.

Sonntag, 28. August 2011

hoffentlich geht das so nicht weiter

Am Freitag haben wir nun auch unseren Elektrohausanschluss bekommen. Nur wie das eben so ist, kommt es immer anders als man denkt oder geplant hat. Ich war extra noch am Tag vorher dort und habe an der betreffenden Wand den Zählerschrank und dem Hauptverteiler angezeichnet. Mit den beiden haben wir nicht viel Spielraum, da der Hauptverteiler 1,30m breit ist und fast am Türrahmen der Kellertür anstößt. Direkt daneben sitzt der 1,20m breite Zählerschrank. Bleiben 35 cm eigentlich für den Hausanschluss. Den haben sie aber zur Hälfte schon in den Platz für den Zählerschrank hineingebaut. Nun muss der Elektriker prüfen, ob er auch einen 20 cm schmaleren Schrank bekommt.
Heute vormittag waren wir auf dem Grundstück um eigentlich das Kellerloch wieder von der Plane zu befreien. Doch dem nicht genug. Das bischen Regen gestern reichte aus um unseren Keller trotz abgedecktem Treppenloch wieder 1cm unter Wasser zu setzen. Wenn das jetzt bis zur Hausstellung jeden Tag so weitergeht pendeln wir ständig zwischen aufdecken, zudecken und trockenlegen des Keller und unserer Wohnung hin und her. So richtig zum Austrocknen des Betons kommt es im Keller durch die Wassereinbrüche natürlich nicht.
Hier noch zwei Fotos vom momentanen Aussehen unseres Grundstücks:


im Vordergrund ist der Aushub für die Garage zu erkennen

Morgen früh um 7.00 Uhr geht es dann mit dem Garagenfundament los. Die Garage soll eigentlich planmäßig am 21.09. kommen. Der Garagenhersteller fordert, dass das Fundament ca. 4 Wochen vorher erstellt wird. Morgen Abend wird es dann also schon wieder anders auf dem Grundstück aussehen. 

Freitag, 26. August 2011

Land unter

Das mit dem Elektrohausanschluss hat natürlich nicht geklappt. Die ausführende Firma meldete sich bei mir, dass sie die Arbeiten nicht ausführen können, da noch nicht verfüllt sei. Dummerweise hat der Tiefbauer nich vorn, wo die Hausanschlüsse sind, mit verfüllen begonnen sondern am entgegengesetzen Ende. Natürlich hat er am Montag nicht alles geschafft zu verfüllen. Der neue Termin für den Hausanschluss ist heute.
Gestern waren wir eigentlich auf dem Grundstück um die zweite Bautür einzubauen und um zu sehen, ob sich unsere Abdeckung des Treppenlochs mit einer großen Plane bewährt hat. Natürlich wollten wir diese wieder entfernen, da man für heute Temperaturen von über 30 Grad vorausgesagt hat. Erst einmal lag die Plane noch so, wie ich sie am Vortag angebracht hatte. Dazu habe ich 2 unserer alten Zaunfelder und 2 Gerüstbohlen so über das Treppenloch gelegt, dass die Plane nicht durchhängen konnte wenn es darauf regnet. Das hat auch gut funktioniert. Allerdings haben sich die Sturzbäche des Gewitters von Mittwoch zu Donnerstag ihren Weg unter die Plane gesucht. Auch hatten wir aus Durchlüftungsgründen die Kellerfenster nicht geschlossen. Naja - den Rest könnt Ihr Euch ja denken! Im gesamten Keller stand das Wasser ca. 1,5 cm hoch. Keine gute Voraussetzungen um heute dorthin einen Stromanschluss zu bekommen. Also haben wir uns mit Eimer und Lappen bewaffnet und den Keller wieder einigermaßen trockengelegt. Das waren auf jeden Fall nicht nur 5 Eimer Wasser! :( Hoffentlich regnet es bis zur Hausstellung Mitte September nicht so oft!

Montag, 22. August 2011

es tut sich wieder mal Einiges

Am vergangenen Samstag war ich auf der Baustelle um eine der Bautüren in den Haustechnikraum einzubauen, da die Versorger fordern, dass sie die Hausanschlüsse nur legen dürfen wenn der Raum abschließbar ist. Beim abschließenden Rundgang um den Keller in der Baugrube musste ich feststellen, dass an einigen Stellen die Fugen zwischen den Styrodur-Dämmplatten aufsperrten. Aus diesem Grund habe ich anschließend den Bauleiter der Kellerbaufirma darüber informiert. Er wollte selber nachsehen und sich darum kümmern.
Heute morgen bekam ich als erstes einen Anruf von der wasserverlegenden Tiefbaufirma, dass sie vor Ort sind und den Anschluss machen - auch wenn noch nicht verfüllt ist. Kurz darauf meldete sich die Blitzschutz-Firma, dass sie ebenfalls an der Baustelle ist und bis 10 Uhr mit dem verlegen des Edelstahl-Ringerders fertig ist. Dann meldete sich unser baubegleitender qualitätsüberwachender Bauingenieur und teilte mir mit, dass er auch die aufsperrenden Fugen in der Dämmung bemängelt. Blitzschutz und TWHA waren zu dem Zeitpunkt bereits fertig. Daraufhin habe ich mich nochmals bei Knecht wegen dem Fugenproblem gemeldet und erfahren, dass deswegen schon jemand zu uns unterwegs sei. Gegen Mittag erfuhr ich dann, dass mittlerweile auch der Tiefbauer eingetroffen sei und den Bauleiter vom Kellerbauer vor sich hertreibt. Dieser spachtelt noch einmal alle Fugen nach und klebt eine Folie an. Anschließend werden noch die Abwasser-Mauerdurchführungen mit dem Kanal verbunden und verfüllt.
Nun hoffe ich, wenn ich nach dem Dienst am Grundstück vorbeischaue, dass alles passt und wir heute den Termin mit einem Außendienstmitarbeiter der Fa. Jung (Hersteller der von uns ausgesuchten KNX-Raumsensoren) wahrnehmen können.
Morgen soll dann der Elektrohausanschluss kommen und gegen Ende der Woche die Fundamente für die Garage. Das Bohrunternehmen für die Erdwärmebohrung und unseren Brunnen hat auch schon angefragt wann verfüllt ist, dass sie kommen können.

Donnerstag, 18. August 2011

Überraschung

Heute haben wir nicht schlecht gestaunt als wir nach der Arbeit am Grundstück vorbeigefahren sind um mal nach dem Rechten zu sehen. Wir hätten nicht gedacht, dass die Kellerbauer noch in dieser Woche das Werk vollenden würden. Wir haben die Knecht-Leute gerade noch so erwischt. Sie waren schon in Aufbruchstimmung. Außerdem haben wir erfahren, dass die Tiefbaufirma morgen anrücken wird um alles wieder zu verfüllen, dass am Montag die Firma, die den Trinkwasseranschluss legt, alles so vorfindet, wie es sein soll.
... Ohhh Schreck !!! Die Blitzschutzfirma ...
... 2h später ...
Jetzt haben wir die Bescherung! Die wussten natürlich noch nichts von den Terminen und können morgen definitiv niemanden rausschicken um unseren Edelstahlringerder verlegen zu lassen. Am Montag würde es aber klappen - nur sollte da eigentlich schon verfüllt sein. Der Chef der Tiefbaufirma ist aus allen Wolken gefallen als ich ihn gerade anrief. Er bekommt es terminlich nicht hin alles um einen Tag zu verschieben. Jedenfalls darf er morgen nicht verfüllen lassen. Morgen muss ich versuchen den Bauleiter der Wasserbaufirma zu erreichen und ihn fragen ob er von Montag auf Dienstag oder Mittwoch ausweichen kann in der Hoffnung, dass die Tiefbauer am Montag es doch noch irgendwie terminlich hinbekommen werden. Das wird jetzt alles etwas chaotisch! Nächste Woche Freitag kommt die Firma, die das Garagenfundament erstellt. Bis dahin muss definitiv alles verlegt und verfüllt sein, da später über das Streifenfundament kein Bagger mehr fahren kann.
Hier noch 2 Fotos vom fertigen Keller:



Dienstag, 16. August 2011

Fotos vom Betonieren des Kellers (16.08.2011)

Heute wurde die Außenwände und die Kellerdecke mit Beton verfüllt

Dieses Papprohr wurde mit Beton gefüllt und trägt später die Dachstütze vor dem Windfang


Gründung der Stützen für den Wintergarten

Ein frisch betonierter Apfel





Fotos vom Kellerstelltag (15.08.2011)

Heute wirds hier ganz schön eng!

Gar nicht so einfach für den 50t-Kran aufs Grundstück zu kommen


Die Kragplatte vom Wintergarten muss unterstützt werden.

Die Kragplatten sind von unten gedämmt, da sie nicht unterkellert sind


Die Kragplatte auf der Nordseite trägt später einmal den Windfang


Blick von oben in eine Wand. Deutlich zu erkennen ist das Pentaflex-Blech

die Kellertreppe

Montag, 15. August 2011

Keller da - trallala

Bisher lief alles wunderbar. Ich war um 7 Uhr auf der Baustelle und habe schon mal wieder die GardenWatchCam installiert. Kurz nach mir kam die Knecht-Besatzung. Als erstes mussten sie mit einem Naßsauger die Bodenplatte innen trocken saugen, da es am Wochenende mal wieder geregnet hat und das Wasser wegen der Pentaflex-Bleche nach außen nicht weglaufen konnte. Parallel dazu wurden die Schalungsbretter entfernt und die Bewehrung gerichtet. Dann wurde die Platte vermessen und die Lage der Wände markiert. Zwischenzeitlich traf um 8.10 Uhr der Kran und unmittelbar danach der erste Tieflader mit den ersten Wänden und unserer Kellertreppe ein. Der Kran musste ganz schön zirkeln um aufs Grundstück zu kommen. Doch nun steht er und streichelt bei jeder Schwenkbewegung unsere Weide.
Um 8.40 Uhr musste ich mich auf den Weg zur Arbeit machen und habe den Staffelstab an Gerlinde und meinen Schwiegervater weitergegeben, die das weitere Vorgehen natürlich auch beobachten wollen. Ich werde dann erst ab 15.30 Uhr wieder auf der Baustelle sein können. Fotos folgen heute Abend!