Mittwoch, 29. Juni 2011

... uns gibt es noch!

... und die beiden zu fällenden Bäume auch noch. Wahrscheinlich auch noch für längere Zeit, da die Ablösezahlung für diese beiden Bäume 2500 Euro betragen würde oder eine Neupflanzung von 8 zusätzlichen Bäumen in einer Größe von mind. 1,75m notwendig wäre.
Ich war heute zu einem vor-Ort-Termin mit unserem Baumschutzbeauftragten und unseren qualitätsüberwachenden Bauingenieur auf dem Grundstück. Dabei wurde uns empfohlen, die 3 bisher von uns zum Verbleib bestimmten Kiefern genauer unter die Lupe nehmen zu lassen, da diese starke Schädigungen aufweisen.
Nun werden wir am kommenden Wochenende also nicht wie ursprünglich geplant die 2 im Böschungsbereich stehenden Kiefern fällen lassen sondern werden unseren Baumfäller mit kleiner Motorsäge und einem Fotoapparat auf 5 Kiefern zur Totholzentfernung klettern lassen. Den Stammzustand und das Ausmaß der Schädigungen soll er fotografisch dokumentieren. Wenn der Zustand von 2 der 3 an der Straßenseite stehenden Kiefern bedenklich ist, muss über eine Fällung dieser ebenfalls nachgedacht werden. Dann allerdings wird keine große Nachpflanzung oder Ersatzleistung aufgrund der Schädigungen anfallen.
Der Tiefbauer hat bei den Schachtarbeiten für die Baugrube DIN 18920 und RAS-LP4 Abs. 4 zu beachten. Dort steht geschrieben, welche Punkte an den 2 dicht an der Baugrube stehenden Kiefern beachtet werden müssen und welche Wurzelschutzmaßnahmen durchgeführt werden müssen.
Alles in allem ein nicht gerade zufriedenstellendes Ergebnis für uns. Außerdem dürfte es recht schwierig sein, dem Tiefbauunternehmen dies zu vermitteln, da wir sicherlich nicht während der Schachtarbeiten diese beaufsichtigen werden können.
... Das mit dem Ausasten am Wochenende wird nichts. Unser Baumfäller, der auch auf die Bäume klettern wird, ist im Urlaub. Also werden wir die Aktion auf Ende Juli verschieben müssen.
Nun warten wir nur noch auf den Baustrom und dann kann es mit den Erdarbeiten losgehen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Kellerbemusterung und nochmal unser wichtiger Baumschutzbeauftragter

Nachdem wir gestern einen Ausflug ins schöne Havelland zur Fa. Knecht nach Geltow unternommen haben, wissen wir heute auch nicht viel mehr als vorher. Wir haben über die Anzahl und genaue Lage der Mauerwerksdurchführungen, Licht- und Luftschächte, die Betontreppe und die Außenisolierung gesprochen. Im Hof stand ein Schnitt durch den Aufbau verschiedener Wandausführungen.
Zum zeitlichen Ablauf gibt es zu sagen, dass alles fließend eingeplant wird. Unmittelbar nach dem ausheben der Baugrube wird mit der Bodenplatte begonnen. Eine Woche später soll an einem Tag der Keller gestellt werden und am nächsten Tag die Wandzwischenräume mit Beton vergossen werden. Dann folgt die Außenisolierung und 3 Wochen später kommt das Haus.
Umso tragischer wiegt die Nachricht unseres Baumschutzbeauftragten: Nachdem wir gestern abend noch mit unserem Baumfäller einen Termin gefunden haben, erfuhren wir heute, dass wir die 2 Kiefern erst einmal nicht fällen dürfen, da von ihnen "keine Gefahr ausgehen dürfte. Über die Entfernung soll ein Baumfachdienst NACH Anlage einer senkrechten Baugrube ein Gutachten erstellen." Nun hat er aber noch etwas festgestellt: "
Weitaus größere Schädigungen liegen an den straßenseitigen Kiefern vor, die einer näheren Untersuchung
unterzogen werden sollten." Irgendwie verstehen wir die Welt nicht mehr! Jetzt sollen doch wahrscheinlich nicht wie notwendig, die 2 zu dicht an der Baugrube stehenden Kiefern gefällt werden, sondern möglicherweise 3 von den Baumaßnahmen gar nicht betroffene Bäume. *kopfschüttel* Dann hätten wir zur Straßenfront gar keinen Baum mehr.
Vorhin habe ich versucht beim Tiefbauer anzurufen um mich zu erkundigen, was dieser von einer 3m hohen senkrechten Baugrubenwand wegen dieser 2 Bäume hält und um zu klären, was das an Mehraufwand bedeuten würde. Nicht auszudenken wäre es, wenn nach dem Ausheben der Baugrube die beiden Kiefern dann doch gefällt werden müssten und in die Baugrube fallen. Den Zeitplan würde das auf jeden Fall durcheinanderbringen!

Dienstag, 14. Juni 2011

Wir haben Wasser! ... und einen "wichtigen" Baumschutzbeauftragten

Heute hatten wir Termin für unseren neuen Wasseranschluss. Der alte durfte aufgrund der Tatsache, dass noch Bleirohre liegen, nicht mehr benutzt werden und wurde stillgelegt. Gespannt fuhr ich nach der Arbeit zum Grundstück um zu sehen, ob sich etwas getan hat. Tatsächlich ragt dort jetzt ein Stück Rohr mit einer Wasseruhr und einem Hahn aus dem Sand. Draußen am Zaun wurde ein kleines blaues Schildchen angebracht und auf der anderen Straßenseite gibt es jetzt einen neuen Absperrschieber. Das hat also schon einmal bestens geklappt.
Da unmittelbar vor Pfingsten der 2. Baumfällantrag vom Architekten per Post bei uns eintraf, brachte diesen Gerlinde heute sofort zu unserem Baumschutzbeauftragten um evtl. auch zu erfahren, wann wir mit der Freigabe zur Fällung der beiden besagten Kiefern rechnen können. Doch plötzlich benötigte er nicht nur den vom Architekten erstellten Antrag und einen extra Plan mit Kennzeichnung der beiden Bäume sondern er wollte nun auch noch das Original der Baufreigabe (von der unteren Bauaufsichtsbehörde abgestempelter Plan), da man an einem neuen Plan ja manipulieren könne...
Also habe ich ihm einen Scan des besagten Plans (den ich glücklicherweise für unsere Garagenfirma schon einscannen lassen musste) per Mail geschickt. 4 Stunden später rief er mich an, dass er morgen nachmittag aufs Grundstück geht und die beiden Bäume begutachtet und die Fällfreigabe mit Angabe der notwendigen Nachpflanzungen am Donnerstag bearbeiten würde, so dass wir ihn am Freitag per Post bekommen. Nun müssen wir nur noch einen Termin mit unserem Baumfäller machen.
Hier mal wieder ein paar Fotos:

  



Mitten im Dreck blühen Wicken

Die noch zu fällenden 2 Kiefern

Dienstag, 7. Juni 2011

kleine Schritte vorwärts

momentan geht es in kleinen Schritten voran. Am Freitag werden wir in Potsdam 2 gebrauchte Bautüren für unseren Keller abholen. Somit werden wir vor der Hausstellung 2 abschließbare Kellerräume haben.
Mit der Telekom habe ich gestern telefoniert. Sie wollen uns jetzt die notwendigen Unterlagen zukommen lassen. Ich hatte eigentlich Hoffnung, das Telekom-Kabel zusammen mit dem neuen Trinkwasseranschluss verlegen zu lassen. Termin dafür ist der Dienstag nach Pfingsten. Das wird die Telekom nicht schaffen, da die Erdarbeiten auch nur Subunternehmen machen.
Am 15. Juni werden wir nach Schwielowsee/Geltow zur Fa. Knecht zur Kellerbemusterung fahren. Am 16. haben wir einen Termin mit einem Markisen- und Rolladenfachbetrieb wegen der geplanten Wintergartenbeschattung und der Markise für unsere zukünftige Terrasse. Somit ist die gesamte nächste Woche schon fast wieder voll ausgeplant.
Wir hoffen heute in der Post das Baumgutachten für die 2 noch zu fällenden großen Kiefern vorzufinden. Der Begutachter war am vergangenen Freitag vor Ort. Sobald wir das haben, müssen wir einen erneuten Baumfällantrag bei der Gemeindeverwaltung stellen und einen neuen Termin mit unserem Baumfäller finden.

Samstag, 4. Juni 2011

Deckenaussparungspläne von Finger-Haus eingetroffen, Fotos Baumfällaktion

Ein weiterer Schritt Richtung Kellerbau ist nun getan, gestern trafen in einem großen Umschlag früher als erwartet die Deckenaussparungspläne von Finger-Haus ein! Nun werden wir wohl bald unseren "Bemusterungstermin" für den Kellerbau erhalten. Ausserdem erhielten wir auch den Ausführungsplan, in dem unsere geplanten Steckdosen, Schalter und Badarmaturen "eingepflegt" waren. Einige kleine Korrekturen mussten wir noch vornehmen, die sich jedoch schnell und unkompliziert telefonisch erledigen ließen. 
Ansonsten nutzten wir die Woche etwas für Aufräumarbeiten auf dem Grundstück. Das ist ein schöner Ausgleichssport nach der Arbeit: Entasten, Holz stapeln und Reisig fortschaffen. Bei den tropischen Temperaturen ging alles im Schneckentempo voran.
Wir wollen euch die versprochenen Fotos von unserer Baumfällaktion nicht vorenthalten. Hier ein paar Impressionen:

Dienstag, 31. Mai 2011

Bäume gefällt

wenn man etwas ankündigt und anschließend im Blog nichts mehr schreibt hat man entweder alle Hände voll zu tun und kommt nicht zum schreiben oder es ist nichts passiert. Bei uns war ersteres der Fall. Am vergangenen Samstag wurden unsere beantragten Bäume nun endlich gefällt. 5 Stück an der Zahl. 1 Birke, 1 Kastanie und 3 große Kiefern. Bei der größten habe ich einmal die Jahresringe gezählt und bin auf 161 Stück gekommen. Entsprechend groß war der Baum! Da sich unser Grundstück auf einer leichten Anhöhe befindet und die Bäume an der Grundstücksgrenze standen und teilweise entgegen der gewünschten Fallrichtung gewachsen waren, haben wir die meisten mit einem Greifzug und einem dicken Stahlseil gesichert. Dazu musste allerdings einer unserer Baumfäller jeweils auf den Baum hochklettern um das Seil zu befestigen. Letztendlich lief aber alles einwandfrei. In 3 Stunden lagen die 5 Bäume. In einer weiteren Stunde wurden sie von unseren fleißigen Baumfällern entastet und die Stämme in bewegbare Stücke geteilt.
Bei den momentanen Temperaturen um die 30°C kommt man bei den Aufräumungsarbeiten ganz schön ins schwitzen! Auf jeden Fall freuen wir uns, schon das erste Holz für unseren Kamin zu haben!
Auf Anraten unserer Baumfäller müssten normalerweise mindestens noch 2 Kiefern gefällt werden, da diese nur 40 cm von der Oberkante der späteren Baugrube entfernt stehen und deren Wurzeln durch die Tiefbauarbeiten auf jeden Fall geschädigt werden würden. Nun brauchen wir schnellstmöglichst ein Gutachten für diese beiden Bäume, das feststellt welche Wertminderungen bei diesen beiden Bäumen vorliegen. Dann muss ein erneuter Fällantrag gestellt werden, der Baumschutzbeauftragte muss die Bäume ebenfalls begutachten und die Fällung genehmigen. Das Ganze sollte aber auf jeden Fall noch vor Beginn der Tiefbauarbeiten erfolgen und diese werden Ende Juni voraussichtlich starten.
Fotos von der ganzen Aktion am Samstag werden noch folgen.

Dienstag, 24. Mai 2011

kleine Ruhepause

Nachdem wir in der vergangenen Woche ein paar Tage weggefahren waren, gibt es momentan nicht viel Neues zu berichten. Wir werden am kommenden Samstag die Bäume fällen und hoffen auf trockenes Wetter. Da einer der Bäume entgegen der Fallrichtung sich neigt, müssen wir diesen mit einem großen Greifzug in Position halten, dass er nicht aus dem Grundstück fällt. Das wird bestimmt spannend!
Am vergangenen Wochenende haben wir uns dann noch für die noch fehlenden Versicherungen entschieden. Diese werden wir bei der Allianz abschließen, da uns deren Angebot ganz gut zusagt. Somit haben wir dann auch die geforderten Unterlagen für die Bank zusammen und können die Finanzierungsbestätigung für FingerHaus unterschreiben lassen.
Heute haben wir einen Termin bei einem befreundeten Elektriker. Langsam wird es ernst, da wir ja dann im Juni auch irgendwann den Baustrom benötigen und nach Kellerstellung die Umverlegung des bereits vorhandenen Hausanschlusses an der Grundstücksgrenze in den Hausanschlussraum erfolgen soll.
Im Urlaub haben wir uns einmal bei der Ausstellung von Reuter Badshop in Gundelfingen umgeschaut. Die Auswahl an Armaturen und Waschtischen war ganz ordentlich. Eine Achteck-Badewanne hatten sie aber leider nicht ausgestellt. Wenn es soweit ist, werden wir mit den Angeboten von Reuter und Megabad zu Hornbach gehen und uns auf deren Tiefpreisgarantie berufen und sehen, was sie uns für die Sanitärartikel für ein Angebot machen.
Die Angebote der angefragten Estrichleger für den Estrich in 2 Kellerräumen sind auch eingetroffen. Die eine Firma kann leider nur Zementestrich und keinen Anhydritestrich liefern. Der Zementestrich ist ca. ein Drittel billiger. Das Angebot der anderen Firma entspricht genau unserer Anfrage und liegt 120 Euro über dem Preis von FingerHaus. Also werden wir auch den Estrich im Keller von FingerHaus liefern und einbringen lassen. Dann gibt es weniger Koordinationsprobleme.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Roter Punkt

Gestern haben wir nun endlich die Baufreigabe per Post bescheinigt bekommen. Somit wird ab morgen ein Baustellenschild unser Grundstück zieren.
Gestern bekamen wir außerdem von FingerHaus den Preis für den Estrich im Keller mitgeteilt. Wir wollen außer im Kellervorraum auch im großen Kellerraum Anhydritestrich einbringen lassen und unser Kellerbauer schlug uns vor deswegen doch mal bei FingerHaus anzufragen, was dies dort kosten würde, da FH ja eh den Estrich im EG und OG liefert. Parallel dazu habe ich noch bei einigen lokalen Estrichlegern angefragt und erwarte die Angebote in den nächsten Tagen.
Heute werde ich mich mit dem Tiefbauer unserer Wahl in Verbindung setzen und ihm von seinem Glück erzählen. Es wird der vom Kellerbauer empfohlene werden, da er ein schlüssiges und preislich interessantes Angebot abgegeben hat.

Montag, 9. Mai 2011

... das war dann wohl nichts!

Wir gehen mal davon aus, dass die Post es innerhalb von 3 Tagen schon schaffen sollte, die 10 km vom Prüfstatiker zur unteren Bauaufsichtsbehörde zurückzulegen ... dann ist der Bericht wahrscheinlich in irgend einem Aktenberg untergetaucht. Jedenfalls kam die heiß ersehnte Baufreigabe am Freitag nicht. Die Bäume stehen also noch.

Freitag, 6. Mai 2011

*nerv* mal wieder warten ... auf die Baufreigabe

Wir warten leider immer noch auf die Baufreigabe. In der Prüfstatik, die wir am Dienstag erhalten haben, stand, dass diese Statik zeitgleich an die untere Bauaufsichtsbehörde verschickt wurde nur dort wurde sie bis heute früh noch nicht gesichtet. Ich ahne, dass sie in irgend einem hohen Poststapel gelandet ist. Trotz gestrigem zufaxen des besagten Schreibens an die Sachbearbeiterin will diese die Baufreigabe erst nach Vorliegen des Originaldokumentes an uns schicken. Wenn ich daran denke, dass wir morgen die Bäume fällen wollen und dazu nun mal diese Baufreigabe dringend benötigen, weiß ich nicht, wie das werden soll.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Zurück von Bemusterung / Neuigkeiten

Nachdem wir heute um Mitternacht aus Frankenberg von der Bemusterung zurückgekommen sind, hier nun einige Neuigkeiten:
Wir haben die Bautafel mitbekommen und wissen somit, wer unsere Bauleiter sein werden (Fa. Knecht: Hr. Fange, Fa. FingerHaus: Hr. Lorenz).
Natürlich ergab die Bemusterung wieder einmal eine neue Mehr- / Minderkostenrechnung. Aufgrund der gestrigen Festlegungen müssen wir zusätzlich noch 12283,00 Euro einplanen. Diese entfallen im Groben auf das Material für das Ausbaupaket 1 ca. 3000 Euro (Rigipsplatten, Lattung, Isolierung, PE-Folie, Klebeband), Sockelputz (ca. 11 qm) 1220 Euro, Kosten für Dachausstiegsluke, 6 Standbrettsteine, Antennendurchgangspfanne 1300 Euro, Aufpreis f. Holzeingangstür + Stangengriff 990 Euro, Küchenfenster m. Kämpfer und Sockelstück 165 Euro, Fensterkontaktschalter für alle Türen und Fenster 1105 Euro, elektr. Rolladenantrieb f. alle Fenster (außer WiGa) und Terrassentür 2210 Euro, Weichwasseranlage 2200 Euro, Außenwasserhahn (frostsicher) 378 Euro, 2 Hansgrohe I-Boxen f. UP Duscheinhebelmischer 120 Euro abzüglich des 500 Euro Bemusterungsgutscheins vom Bauherren-Infotag.
Nachfragen haben ergeben, dass die Fensterbänke innen, das Verspachtelmaterial für die Rigips-Platten und die Befestigungsschrauben nicht im Lieferumfang des AP1 enthalten sind. Dafür bekommen wir nun wirklich die isolierte Bodeneinschubtreppe von Fingerhaus geliefert und auch eingebaut.
Für den Zeitraum zwischen Fertigstellung des Kellers und Stelltermin fürs Haus sollen wir uns für den Heizungsraum eine provisorische Bautür besorgen, die von innen verklemmt wird und nach dem Haus stellen wieder entfernt werden kann.
Die wichtigste Neuerung habe ich noch nicht erwähnt: unser Haus soll in KW37 (Mitte September) gestellt werden. Also alles wie von Anfang an geplant.
Was uns gestern Abend sehr überraschte war die tatsache, dass wir heute Nacht bereits den Bericht unseres Prüfstatikers (nach gut einer Woche Bearbeitungszeit inkl. Ostern) im Briefkasten vorfanden mit der Mitteilung, dass selbiger Bericht am gleichen Tag auch der unteren Bauaufsichtsbehörde zugegangen ist. Deshalb sind wir nun doch noch guter Hoffnung, dass wir am kommenden Wochenende die Baumfällung vornehmen können.
Das Angebot eines von uns angefragten Tiefbauers lag auch noch im Briefkasten. Das war zwar ungeschlagen günstig allerdings fehlen darin 3/4 der angefragten Arbeiten. Diese Angebotsanfragen treiben uns noch in den Wahnsinn!

Dienstag, 26. April 2011

Warten auf Angebote, Prüfstatik / unser Baumschutzbeauftragter

Nach einer Stunde herumtelefonieren nun hier ein paar Neuigkeiten:
Da wir bis auf das Angebot vom Fliesenleger noch keine weiteren Angebote bekommen haben, habe ich mal schnell eine Rundrufaktion gestartet. Der Elektriker sitzt noch immer (seit 3 Wochen) über unserem Angebot und kann uns auch nicht sagen wie lange er noch dazu braucht. Bei unserem Prüfstatiker habe ich angerufen um auf unsere Lage bezüglich der Baumfällaktion und unseren sich sehr wichtig nehmenden Baumfällbeauftragten hinzuweisen. Solche Festlegungen waren denen auch vollkommen fremd, da die Baumfällung nicht direkt zu den Bauarbeiten gehört und somit bauvorbereitend ist. Deswegen können auch die Statiker nicht verstehen warum es unser Herr S. aus W. mit dem Baumschutz so ernst nimmt. Schließlich ist die Fällung ja bereits von ihm genehmigt worden - nur beginnen dürfen wir damit noch nicht. Jedenfalls will uns der Statiker heute noch einmal zurückrufen und uns mitteilen, wie lange in etwa die Bearbeitung dauern wird.
Eine recht unschöne Neuigkeit habe ich erfahren, als ich die Tiefbaufirma anrief, die unseren Trinkwasseranschluss erneuern soll und wo wir ebenfalls noch auf ein Angebot warten . Der Bauleiter, der vor einigen Wochen bei uns Aufmaß genommen hat, ist leider verstorben, so dass nun erst einmal alles neu geordnet werden muss und möglicherweise noch einmal alles neu aufgenommen werden muss.

Donnerstag, 21. April 2011

Baugenehmigung erteilt

Gestern haben wir nun endlich die lange erwartete Post von der unteren Bauaufsichtsbehörde bekommen. Die Baugenehmigung wurde erteilt. Allerdings fehlt zur Baufreigabe noch der Bericht des Prüfstatikers und der hat die Kellerstatik erst heute morgen von uns vorbei gebracht bekommen. Nach seiner Aussage dauert die Bearbeitung der Unterlagen durch ihn ca. 2-3 Wochen. Das heisst, dass wir u.U. noch 3-4 Wochen auf die Baufreigabe warten müssen, was für uns ein Problem darstellt, da wir die Bäume erst nach erteilter Baufreigabe fällen lassen dürfen und unser Baumfäller im Mail leider keine Zeit hat. Er hatte sich den April für uns noch freigehalten in der Hoffnung, dass die erteilte Baugenehmigung ausreichend ist. Doch da haben wir uns alle geirrt. Wahrscheinlich hat auch der Baumsachverständige den Bescheid über die erteilte Baugenehmigung erhalten. Er rief mich heute an und wies mich nochmals darauf hin, dass wir die Bäume eben erst nach Baufreigabe fällen dürften. Wenn es nach ihm ginge (Vogelschutz), sollen wir nur erst einmal die Bäume fällen lassen, die direkt im Baufeld stehen. Die angrenzenden noch zu fällenden Bäume könnten dann ja im Herbst unmittelbar vor der Hausaufstellung gefällt werden, so seine Ansicht. "Der Baumfälldienst kommt auch zweimal!" Irgendwo kann man da nur mit dem Kopf schütteln.
Nun hoffen wir, dass der Prüfstatiker die Unterlagen schnellstmöglichst bearbeitet und unser Baumfäller vielleicht doch 1-2 Tage im Mai Zeit für uns hat.

Montag, 18. April 2011

Aufräumungsarbeiten, Rechnung von unterer Baubehörde

In der vergangenen Woche sind wir mit den Aufräumarbeiten auf unserem Grundstück gut vorangekommen. Die 7m³-Mulde mit dem Abrißholz ist gut gefüllt und wartet auf ihren Abtransport. Dies kann möglicherweise aber bis nach Ostern dauern. Am Samstag konnten wir noch die alten Fenster und Tapeten und die Rigips-Platten zur Deponie bringen. Glücklicherweise wurde alles als Siedlungsabfall eingestuft, so dass wir für alles nur insgesamt 18 Euro zahlen mussten. Die restlichen Folien-, Kunststoff- und Styroporteile haben wir in gelbe Säcke gepackt und nach Eichwalde mitgenommen.
Am Freitag bekamen wir nun endlich auch Post von der unteren Bauaufsichtsbehörde. Eigentlich hofften wir auf die erteilte Baugenehmigung aber leider war es erst einmal nur eine Rechnung über 950 Euro. Da wir diese sofort beglichen haben, hoffen wir, die Genehmigung noch vor Ostern zu bekommen.
Dann kann es endlich mit der Baumfällaktion losgehen. Unseren Baumfäller haben wir wegen möglichen Terminen auch schon benachrichtigt. Wenn alles planmäßig läuft, wird er die Bäume noch im April fällen können.

Mittwoch, 13. April 2011

Verwechselung, Prüfstatik

Nachdem wir gestern herausgefunden haben, dass es einen Prüfstatiker in unserem Nachbarort gibt, entschlossen wir uns dort anzurufen und zu fragen, ob er den Auftrag übernehmen könne. Dies wird nun auch der Fall sein. Das hat mehrere Vorteile für uns: Er wohnt gleich um die Ecke. Somit können wir die Unterlagen dort selber abgeben. Er kennt die Sachbearbeiterin in der Unteren Bauaufsichtsbehörde. Somit ist vielleicht einiges unkomplizierter. Er hat keine so lange Anfahrt wie der vom Fingerhaus-Statiker empfohlene Prüfstatiker. Somit ist er sicherlich bei den Prüfterminen etwas flexibler.
Bisher dachten wir, dass die Baufreigabe auch erteilt werden kann wenn die Statik noch nicht vorliegt. Aber nun haben wir uns sagen lassen, dass die Baugenehmigung ohne Statik vorab erteilt werden kann. Die Baufreigabe kommt aber erst, nachdem die vom Prüfstatiker geprüfte Statik der unteren Bauaufsichtsbehörde vorliegt.
Nun hoffen wir, dass wir die Baugenehmigung noch in diesem Monat bekommen. Die Sachbearbeiterin hat allerdings einen extrem gestressten Eindruck hinterlassen, so dass ich noch nicht so recht daran glauben kann.
Die Kellerstatik sollte uns spätestens nächste Woche vorliegen. Der Prüfstatiker braucht ca. 2 Wochen zur Bearbeitung. Das Ganze wird langsam spannend!

Dienstag, 12. April 2011

warten, warten, warten

Nach einer Woche haben wir nun heute wieder einmal bei der unteren Bauaufsichtsbehörde nach dem Bearbeitungsstand unseres Bauantrags nachgefragt. Nachdem in der vergangenen Woche die Unterlagen noch in Wildau zur Bearbeitung lagen, waren sie heute zum Glück endlich wieder nach Königs Wusterhausen zurück gekommen und können nun dort weiter bearbeitet werden. Wir haben nachgefragt, ob jetzt evtl. noch Unterlagen fehlen. Dies ist tatsächlich so. Zum einen ist dies der vom Wildauer Baumschutzbeauftragten genehmigte Baumfällantrag (diesen hatten wir bereits zeitgleich mit dem Bauantrag direkt in Wildau abgegeben) und zum anderen die komplette Statik. Nach Aussage unseres Architekten ist die Statik aber nicht zur Baufreigabe erforderlich. Diese wird nachgereicht und muss nur rechtzeitig vor Baubeginn der Behörde vorliegen. Die statischen Berechnungen fürs Haus haben wir bereits. Die Kellerstatik ist momentan in Arbeit. Laut Aussage unseres Kellerbauers müssten wir sie aber in den nächsten Tagen zugeschickt bekommen. Dann muss alles zum Prüfstatiker und anschließend zur Baubehörde. Den genehmigten Baumfällantrag werde ich heute Abend einscannen und der Bauaufsichtsbehörde zumailen. Somit hoffen wir trotzdem kurzfristig die Baufreigabe zu bekommen. Dies ist wichtig, da unser Bekannter (Forstwirt), der die Bäume fällen wird, im Mai keine Zeit hat und wir hoffen die Aktion noch im April erledigen zu können. 

Freitag, 8. April 2011

Bauschutt, Kontakt mit dem Kellerbauer, Angebote, Bemusterungstermin

Nachdem in den vergangenen Tagen einiges passiert ist, werde ich nun erst einmal den Blog wieder aktualisieren.
Ursprünglich wollten wir einen 3m³ Bauschuttcontainer zur Entsorgung der Bodenplatte des auf den Fotos zu sehenden kleinen Abstellhäuschens bestellen. Außerdem sollten die Überreste des Treppenpodestes der anderen Hütte und die Überreste der Grundmauer des Häuschens dort hinein passen. Da wir uns Beide nicht ganz sicher waren, dass es in die kleine Mulde passt, bestellten wir dann doch sicherheitshalber einen 5,5m³ Container. Der war dann schon nach 2 Tagen gefüllt und wir mussten einen zweiten bestellen. Zum Abriss liehen wir uns vom orangen Biber einen 11kg Stemmhammer. Zum Glück dauerten die beiden Abrisseinsätze nur immer ca. 4 Stunden, da ich danach dann doch ganz schön fertig war. Aufgrund der Tatsache, dass der erste Container nicht sofort gewechselt werden konnte sondern erst nach einer Woche, hatten wir ein paar Tage zum regenerieren.
Da wir demnächst die Kellerstatik für den Prüfstatiker benötigen, nahm ich Kontakt mit der Fa. Knecht, unserem Kellerbauunternehmen, auf. Von denen bekamen wir auch eine erste Empfehlung für eine Tiefbaufirma, die die Erdarbeiten ausführen könnte. Ein anderer Tiefbauer, den wir von unserem Wasserversorger für die Umverlegung der Trinkwasserleitung (die nun doch ein Neuanschluss werden muss, da noch eine alte Bleileitung verbaut ist) zugewiesen bekommen haben, wagt sich nicht an die Kellerausschachtung heran. Wir haben den Kontakt zu dem empfohlenen Tiefbauer aufgenommen und gestern die notwendigen Pläne per Mail zugeschickt. Apropos Angebote... Da vergeht uns langsam die Lust, da es viele Handwerksfirmen einfach nicht nötig haben innerhalb einiger Wochen auf Angebotsanfragen zu reagieren. Das sind teilweise Firmen, die uns von Freunden empfohlen wurden. Telefonisch ist sowieso meist niemand zu erreichen und auf schriftliche Anfragen erfolgt einfach keine Reaktion. Andere Firmen sagen einen Auftrag zu und teilen uns anschließend mit, dass sie jetzt erst einmal keine Zeit haben, da sie im Winter liegengebliebene Arbeit nachholen müssen. Da spielen wir auf jeden Fall mit dem Gedanken den Auftrag wieder zu entziehen. Erforderliche Angebotsanfragen bei weiteren Firmen laufen bereits - aber bisher leider auch ohne Antwort.
Noch etwas Gutes zum Schluss: Gestern Abend hat uns ein freundlicher Herr aus Frankenberg angerufen und unseren Terminwunsch für die Bemusterung bestätigt. Diese wird am 03. Mai sein. Da wir ca. 5 Stunden Anfahrt haben, werden wir bereits am Vorabend anreisen.
Nun müssen wir nur noch den Behörden hier wegen der Baugenehmigung auf die Füße treten. Diesbezüglich gibt es noch nichts Neues. Von unserer Gemeindeverwaltung wurde der Antrag jedenfalls noch nicht wieder zurück zur unteren Bauaufsichtsbehörde geschickt und dort wird er anschließend auch noch einmal 2 Wochen zur Bearbeitung liegen.

Donnerstag, 24. März 2011

Statik

Gestern bekamen wir überraschend einen dicken Brief von Fingerhaus. Enthalten war die komplette Hausstatik in dreifacher Ausfertigung zum unterschreiben und weiterleiten an den Prüfstatiker, welcher ja in Berlin und Brandenburg notwendig ist. Überrascht waren wir deshalb, weil unser Architekt uns sagte, dass die Statik i.d.R. erst nach der Bemusterung gerechnet werde, da dort nochmals Änderungen möglich wären.
Wir haben Beide vom Inhalt der ganzen Berechnungen leider gar nichts verstanden nur ist uns aufgefallen, dass den Berechnungen der Grundriss mit der zu kleinen Küche zugrunde lag. Deshalb habe ich heute sofort beim Architekten und bei Fingerhaus angerufen. Die haben sich beim Statiker erkundigt und nun soll erst einmal alles so weiterlaufen. Die Änderung liegt zwar bei Fingerhaus auf dem Tisch, die hatten aber den Auftrag an den Statiker bereits rausgegeben. Er meint, dass die Änderung für die Statik nicht relevant wäre und wir die Berechnungen so zum Prüfstatiker weiterleiten könnten. Jetzt fehlt uns nur noch die Kellerstatik. Da hoffen wir, dass wir sie in den nächsten 2 Wochen bekommen. Schließlich brauchen die Kellerbauer erst die Hausstatik und die haben sie jetzt vorliegen.
Heute werden wir noch einmal einen Anhänger voll Abrisssteine zum Schwiegervater fahren. Für nächsten Mittwoch haben wir einen Bauschuttcontainer bestellt. Den können wir mit dem Bodenplattenschutt und dem Restmüll von den Kalksandsteinen füllen.

Montag, 21. März 2011

Bauschuttentsorgung, Abrissarbeiten Fundament, Erdbohrung

In den vergangenen Tagen konnten wir die restliche Dachpappe, die Schweißbahnen vom Dach des alten Häuschens und den alten Teppich zur Deponie bringen.
Am Samstag haben wir den Schwiegervater mit Abrissholz und einer Anhängerladung Kalksandsteinen versorgt. Mit 250 Steinen hatte unser Anhänger gut zu tun! Der Abriss des gemauerten Fundamentes geht ganz gut voran, da der Mörtel nicht wirklich stark an den Steinen haftet und leicht abplatzt. Nur der Sockelputz ist ganz schön widerspenstig.
Da wir mit dem Antrag auf die Erdwärmebohrung das Bohrunternehmen genannt bekommen haben, welches die Arbeiten bei uns ausführen wird, kam uns die Idee dort mal wegen den Kosten für eine Brunnenbohrung anzufragen. Es liegt ja nahe, wenn die Brunnenbauer schon mal mit ihrer Technik bei uns auf dem Grundstück sind, bei der Gelegenheit gleich einen Brunnen mitbohren zu lassen. Nach Einbringen der Sondenbohrung wissen die genau, wie tief sie für einen Brunnen bohren müssten. Momentan liegt uns deren Angebot bei einer Bohrtiefe bis 25m in Höhe von ca. 2400 Euro vor. Das ist mehr, als wir dachten. Die Bohrung selber ist nicht so teuer (25 Euro/m) aber der Zusatzaufwand (Aufbau des Brunnenschachtes, Filtermaterialien, Pumpe, Hydrophoranlage usw.). Nun stellt sich uns die Frage, ob das sinnvoll wäre oder nicht zumal wir ja sowieso eine Regenwasserzisterne planen. Mit dem Brunnen könnte man in Trockenzeiten die Zisterne füllen.
Heute werden wir bei dem schönen Wetter nach der Arbeit mit den Fundamentabrissarbeiten fortfahren. Vorher muss ich heute ein neues Schloss für unseren Anhänger besorgen, da ich am Samstag den Schlüssel abgebrochen habe.

Donnerstag, 17. März 2011

Post von Viessmann und dem Wasserversorger

Gestern hatten wir einen dicken Brief von Viessmann im Briefkasten. Es war der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für die Erdwärmebohrung, den wir unterschreiben und an die Untere Wasserbehörde schicken mussten.
Gebohrt wird vor dem Haus 94 m tief. Die Bohrfirma kommt aus Bad Freienwalde.
Auf unseren "Antrag auf Umverlegung des Trinkwasserhausanschlusses" bekamen wir gestern Post vom Wasserversorger mit der Aufforderung um Vorauszahlung der Wasser-/Abwassergrundgebühren.

Montag, 14. März 2011

die Bestandsbauten sind abgerissen

Nach einer Woche Anstrengung und dank tatkräftiger Unterstützung unserer Eltern sind nun endlich beide vorhandenen Häuschen abgerissen. Nun müssen wir die Rückstände entsorgen, den gemauerten Sockel des größeren Häuschens und die Bodenplatte des kleinen Hüttchens zerlegen. Auf der nahegelegenen Deponie sind wir mittlerweile Stammkunden. Wir sind froh, uns im vergangenen Herbst einen schönen PKW-Anhänger mit Plane gekauft zu haben. So können wir fast alles selber abtransportieren.

Donnerstag, 10. März 2011

nochmal Abriss / Wasserversorger

Mittlerweile ist der Abriss vorangekommen. Der Dachstuhl und der Vorbau wurden eingelegt. Heute geht es dem Rest an den Kragen. Gestern haben wir einen vollgepackten Anhänger mit den 3 Zuckerhutfichten und diversem anderen Geäst (hauptsächlich Kriechwacholder) zur Grünzeugannahmestelle gefahren. Den Anhänger haben wir anschließend mit den Dachpappe-Säcken vollgeladen. Diese werden wir heute zur Deponie fahren. In den nächsten Tagen müssen noch die größeren Dachpappe-Fetzen und die Schweißbahnen-Überreste entsorgt werden und natürlich die Asbestplatten.
Heute früh um 8 Uhr hatte ich einen Termin mit dem örtlichen Wasserversorger auf dem Grundstück. Man wollte aufgrund unseres Antrages auf Umverlegung des Hausanschlusses erst einmal eine neue Wasseruhr einbauen und den Anschluss spülen. Bei der Kontrolle des Wasserübergabeschachtes stellte man fest, dass von der Straße bis zum Schacht noch alte Bleileitungen liegen. Daraufhin wollte man uns einen komplett neuen Anschluss aufbrummen. Nach einigem Diskutieren einigten wir uns jetzt auf das Ersetzen des bisherigen Anschlusses (auf Kosten des Wasserversorgers) und einer anschließenden Umverlegung. Jetzt müssen wir erst einmal abklären, ob die Kellerbaufirma (Knecht) überhaupt Bauwasser benötigt. Auf jeden Fall wurde der bisherige Anschluss erst einmal auf der Strasse gesperrt bis zum Ersetzen der Rohrleitung. Die Kosten auf öffentlichen Grund übernimmt der Wasserversorger - auf dem Privatgrund hingegen müssen wir für die Kosten aufkommen. Etwas anderes haben wir auch nicht erwartet.

Montag, 7. März 2011

Abriss

Am vergangenen Samstag haben wir uns an den Abriss der vorhandenen Laube auf dem Grundstück gemacht. Es ist ganz schön müßig. Vor allem das Dach hat es in sich ... oder besser "auf sich". Teilweise müssen wir uns durch bis zu 9 Lagen Dachpappe (inkl. 2 Lagen Schweißbahnen) kämpfen! Dabei kommen wir recht langsam voran. Unten herum sind jetzt teilweise schon die Asbestplatten abgenommen und die vielen Fenster ausgebaut. Auch das ist recht zeitaufwändig, da alles verschraubt ist und wir versuchen müssen die Platten unbeschädigt abzunehmen. Das kommt uns beim Entsorgen wesentlich preiswerter als wenn wir nur Bruchstücke bei der Deponie anliefern, da sonst alles erst gewogen werden muss. Die Platten selbst sind verschraubt und die Schraubenköpfe natürlich mit Fasadenfarbe zugekleistert. Die Plattenränder sind mit verschraubten Abdeckleisten wiederum verdeckt.
Am Freitag kamen meine Eltern aus Thüringen angereist. Beim Zurechtmachen des Nachtlagers für sie mussten wir feststellen, dass in unserer jetzigen Mietswohnung aufgrund Fehlern bei der Modernisierung (im Herbst wurden neue Fenster eingebaut, die Fassade wird aber erst jetzt im April gedämmt werden) sich extrem starker Schimmelbefall im Wohnzimmer sowie im Schlafzimmer an den Außenwänden gebildet hat. Somit werden wir morgen Nachmittag mal wieder beim Mieterbund vorstellig werden.
Es gibt also immer mehrere Baustellen bei uns. So kann es niemals langweilig werden.

Freitag, 4. März 2011

Trinkwasseranschluss

Vor 2 Wochen haben wir an unseren Wasserversorger einen Antrag auf Umverlegung des Wasserhausanschlusses geschickt. Gestern bekamen wir Post. Darin stand, dass von dem vorhandenen Anschluss in den letzten Jahren kein Wasser gezapft wurde und dass deshalb von einer Verkeimung des Anschlusses auszugehen ist. Um einen Rückfluss der Keime ins öffentliche Versorgungsnetz zu verhindern müsse unser Anschluss gespült und beprobt werden. Außerdem müsse der Wasserzähler gewechselt werden. Diese Aktion soll 85 Euro kosten. Wir verstehen nicht, warum man jetzt den Wasserzähler wechseln will (dieser befindet sich in einem Wasserübergabeschacht auf dem Grundstück) obwohl dann später der Wasserübergabeschacht stillgelegt werden soll und der Wasserzähler im Keller verbaut werden soll.
Ich werde heute dort anrufen und mich nach dem Sinn dieser Aktion erkundigen.

Mittwoch, 2. März 2011

Nochmal Baumschutz / Abriss Bestandsbau

Gestern bekamen wir Post vom Baumschutzbeauftragten. Es war sein Gutachten für die geplante Baumfällung. 3 der zu fällenden Bäume sind "abgängig" und dürfen ohne Ersatzpflanzungen gefällt werden. Für 3 weitere Bäume müssen wir Ersatz auf unserem Grundstück pflanzen. Diese 3 Bäume haben einen Wert von ca. 1900 Euro und sollen z.B. durch Neupflanzung von 2 Waldkiefern, einer Vogelkirsche, eines Holzapfels und einigen Wildrosenbüschen ersetzt werden. Die neu gepflanzten Bäume sollen ca. 2-2,5m groß sein und einen Stammumfang von mind. 15 cm haben. Bis Ende April müssen wir einen Freiflächenplan vorlegen, in dem wir die Neupflanzungen mit Angabe von Art und Lage eintragen müssen. Gepflanzt werden soll dann bis spätestens Ende Oktober diesen Jahres. Das werden wir definitiv nicht schaffen, da wir zu dem Zeitpunkt mitten im Innenausbau unseres Hauses stecken werden. Die Baumfällungen dürfen wir erst vornehmen sobald der Bauantrag genehmigt wurde.
In der nächsten Woche wollen wir die momentan auf dem Grundstück vorhandenen Bestandsbauten (Gartenlaube und kleine Abstellhütte) abreißen. Somit haben wir anschließend Platz für die Baumfällungen. Hoffen wir, dass sich die Genehmigung unseres Bauantrages nicht zu lange verzögert. Es wurden 2 Nachforderungen gestellt, die unser Architekt, Herr B., bereits nachgereicht hat. Dabei handelte es sich um einen Plan, aus dem vervorgeht, dass bei uns ausreichend Löschwasser für den Fall der Fälle verfügbar wäre. Die Statik wird erst kurz vor Baubeginn nachgereicht werden können, da FingerHaus diese erst nach der Bemusterung endgültig berechnen kann.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Baumschutz, Rückruf beim Architekten

Gestern hatten wir einen Lokaltermin mit dem Baumschutzbeauftragten auf unserem Grundstück. Es lief besser als befürchtet. 3 Bäume dürfen ohne Ersatzpflanzung sofort gefällt werden, da sie stark geschädigt sind und somit eine akute Gefahr für das Haus darstellen würden. Eine Kiefer mit 1,47m Stammumfang (über 100 Jahre alt) ist durch Pilzbefall und Trockenholz in der Baumkrone vom Wert um 40% gemindert. Eine andere Kiefer wurde mit 50% Wertminderung eingestuft. Insgesamt müssen 6 große Bäume gefällt werden. Auf das Gutachten warten wir nun um zu erfahren, in welchem Umfang wir für Ersatz auf unserem Grundstück zu sorgen haben. Als Ersatzpflanzungen eignen sich nur ortstypische Gehölze (Kiefer, Buche, Eiche, Ulme, Haselnuss, Wildrose usw.). Fichten und Tannen darf man zwar pflanzen, diese werden aber nicht in die Ersatzpflanzung mit eingerechnet.
Beim virtuellen schieben von Möbeln in unserem geplanten Haus ist uns gestern aufgefallen, daß unsere Küche vom Architekten in beide Richtungen um etwa 20cm geschrumpft wurde und somit die vorhandene Küche nicht komplett aufgebaut werden könnte. Ein Anruf bei unserem immer freundlichen Architekten, Herrn B., hat ergeben, dass er es noch einmal umzeichnen wird. Genauso im Wohnzimmer mit der Wand vor dem Wintergarten, die ein Stück in den Zugang zum WiGa hineinragt und aus statischen Gründen zwingend erforderlich ist. Diese lassen wir kurzfristig um ca. 20 cm verlängern. Somit können wir vor diese Wand ein Klavier stellen und die Rückseite des Instruments ist komplett durch die Wand verdeckt. Auch diese Änderung ist glücklicherweise problemlos noch möglich.
Dann ist gestern die Auftragsbestätigung für unsere Betonfertiggaragen gekommen. Dabei dürfen wir nicht vergessen dem Hersteller rechtzeitig den Termin durchzugeben, an dem die Garagen geliefert werden sollen. Da wir noch keinen genauen Stelltermin für das Haus haben, ist auch noch kein genauer Liefertermin für die Garagen planbar.

Montag, 21. Februar 2011

Bauantragsunterlagen eingetroffen

Vergangene Woche sind endliche unsere Bauantragsunterlagen bei uns eingetroffen. Am Wochenende haben wir dann insgesamt ca. 100 mal unterschrieben (Bauantrag in 3facher Ausführung + 1 Ausführung für FH). Die Pläne gehen in dieser Woche zur unteren Bauaufsichtsbehörde nach Königs Wusterhausen.
Am kommenden Mittwoch habe ich mit dem Baumsachverständigen von Wildau einen vor Ort Termin. Dort wird dann festgelegt, welche Bäume gefällt werden dürfen und was wir an Ersatzleistungen dafür zu erbringen haben. Darauf sind wir schon sehr gespannt.
Heute habe ich noch einmal mit unserem Architekten telefoniert, um zu erfragen, ob zur Baubeantragung nicht noch die Statik mit eingereicht werden muss, da wir diesbezüglich noch keinerlei Unterlagen vorliegen haben. Er teilte mir mit, dass in Brandenburg unabhängig von FH ein Prüfstatiker hinzugezogen werden muss und dass zur Baubeantragung noch keinerlei statische Berechnungen vorliegen müssen. Diese müssen erst kurz vor Baubeginn vorliegen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Fotos

 Blick von der Straße auf unser Grundstück


 Die Kiefern sind über 100 Jahre alt und sehen fast wie Mammutbäume aus


 Das ist kein Klohäuschen! ;-)


Baumfällantrag / Bauantrag

Nach einem Anruf beim Baumschutzbeauftragten haben wir erfahren, dass wir zeitlich nicht an den 15. März gebunden sind, da Bauvorhaben in diesem Falle eine höhere Priorität haben als der Vogelschutz. Er teilte uns mit, dass wir zwar die entsprechenden Baumfällgenehmigungen innerhalb kürzerer Zeit bekommen können, mit dem Fällen aber eh erst nach Genehmigung unseres Bauantrages beginnen dürfen.
Von unserem Architekten wissen wir, dass er den Bauantrag erstellt hat und an Fingerhaus weitergeleitet hat. Deswegen müsste dieser eigentlich in den nächsten Tagen bei uns eintreffen, um ihn dann zur unteren Baubehörde in die Kreisstadt weiterleiten zu können. Dann können bekannterweise noch einmal bis zu 2 Monate bis zur Genehmigung vergehen.
Fest steht, dass wir, wenn das Wetter mitspielt, Anfang März die auf dem Grundstück befindliche Gartenlaube abreißen wollen und somit Freiheit auf dem Grundstück zum Baumfällen schaffen wollen. Es werden 5-6 100jährige Kiefern gefällt werden müssen. Somit ist unser erstes Kaminholz gesichert!

Montag, 7. Februar 2011

Vorabzüge aus Frankenberg angekommen

Pünktlich zum Wochenende kamen dann auch die Vorabzüge direkt von Fingerhaus per Post bei uns an. Zu ändern gibt es eigentlich nur ein paar winzige Kleinigkeiten (Bezeichnung des 2. Fluchtweges am verkehrten Fenster eingezeichnet).
Am Samstag kam dann auch noch die erste Mehr-/Minderkostenrechnung. Diese betrifft hauptsächlich Änderungen bei den Fenstern. Das ursprüngliche VIO211 hat ja keinen Windfang und dieses Lichtband neben der Hauseingangstür fällt bei uns weg. Dafür gibt es ein zusätzliches festverglastes Fenster an der Treppe direkt neben der Haustür, ein Dachflächenfenster im Treppenhaus, ein zusätzliches Fenster im Gästezimmer und ein zusätzliches Fenster 2m breit im Wohnzimmer. Im WiGa fällt eine Tür weg.
Einige Kleinigkeiten müssen wir noch klären.
Gestern haben wir die unterzeichneten Pläne an Fingerhaus zurückgeschickt. Jetzt kann sich der Architekt über die Erstellung des Bauantrages machen. Hinzu kommt bei uns noch die Beantragung der Baumfällgenehmigung. Die Bäume müssen bis 15. März gefällt werden, da es sonst aus Vogelschutzgründen schwierig wird. Wir sind schon gespannt was uns als Ersatzpflanzung aufgebrummt wird, da ein paar sehr große Kiefern fallen müssen.
In den nächsten 4 Wochen werden wir uns dann auch um den Abriss der vorhandenen Gartenlaube kümmern.
Es geht jetzt also Schlag auf Schlag.